Newsletter 3/ 2019

Stand: 05/14/2019
Newsletter der Ernährungsberatung Rheinland-Pfalz (3/ 2019)
http://www.ernaehrungsberatung.rlp.de

Übersicht:
  1. Salmonellen im Griff
  2. Beta-Glucane in Gerste und Hafer
  3. Was bedeutet "unter Schutzatmosphäre verpackt"?
  4. Schon mal Romana-Salat probiert?
  5. Salatherzen verpackt in Folie - was ist die Alternative?
  6. Stachelbeeren - die knackigen unter den Beeren
  7. Rezept des Monats: Stachelbeerkuchen
  8. Veranstaltungen der Ernährungsberatung Rheinland-Pfalz

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1. Salmonellen im Griff
Warme Sommertage wecken nicht nur die menschlichen Lebensgeister, auch Salmonellen und andere Bakterien finden gute Lebensbedingungen. Sommerliche Temperaturen fordern ein gutes Maß an Lebensmittelhygiene, um Infektionen durch Salmonellen vorzubeugen. Salmonellenerkrankungen sind nach Campylobacterinfektionen die zweithäufigste Ursache bakterieller Durchfallerkrankungen, auch wenn ihre Zahl von mehr als 70.000 (in 2001) auf 14.269 (in 2017) zurückgegangen ist.

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2. Beta-Glucane in Gerste und Hafer
Beta-Glucane senken die Cholesterinwerte und wirken günstig auf den Blutzuckerspiegel. Sie kommen natürlicherweise in den Zellwänden von Bakterien, Pilzen, Hefen, Algen und in verschiedenen Getreidearten, vor allem in Hafer und Gerste, vor. Beta-Glucane können von den menschlichen Verdauungsenzymen nicht gespalten werden und zählen zu den Ballaststoffen.
Hafer und Gerste sind unsere wichtigsten Quellen für Beta-Glucane.

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3. Was bedeutet "unter Schutzatmosphäre verpackt"?
Wer mit offenen Augen durch den Supermarkt geht, kann auf verschiedenen Verpackungen wie etwa von Hackfleisch, Wurst- oder Käseaufschnitt den Hinweis finden „unter Schutzatmosphäre verpackt“. Was steckt dahinter? Wie ist dies zu bewerten?

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4. Schon mal Romana-Salat probiert?
Der Romana-Salat (lat.: Lactuca sativa var. Longifolia) wird auch Römischer Salat oder Sommerendivie genannt und gehört in die Gruppe der Lattich-Salatgewächse. Der lockere, kräftig grüne Salatkopf wird bis zu 40 cm lang und bis zu 300 Gramm schwer. Früher wurden die Spitzen der Hüllblätter des Romana-Salates zusammengebunden, um im Inneren ein zartes, gelbes, dicht geschlossenes Salatherz zu erhalten. Daher wurde der Romana-Salat auch unter dem Begriff „Bindesalat“ bekannt.

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5. Salatherzen verpackt in Folie – was ist die Alternative?
Seit einiger Zeit werden in Supermärkten und Discountern bereits vorgeputzte Salatherzen in Folie angeboten Es gibt sie bei verschiedenen Blattsalaten, wie zum Beispiel Kopfsalat oder Chicorée, zum überwiegenden Teil sind es aber Romana-Salatherzen. Sie sind kompakt gewachsen und mit 125-250 Gramm Gewicht meist mit zwei oder drei „Herzen“ eingetütet. Die Außenblätter des ursprünglichen Salatkopfes sind bereits entfernt, damit sind die Blattsalate fast schon „küchenfertig“. Sie müssen lediglich noch gewaschen und nach Bedarf zerkleinert werden. Dies mutet sehr bequem und verbraucherfreundlich an – aber ist es auch umweltfreundlich?

Das Einziehen der Salatherzen in Folie hat hygienische Vorteile. Verbraucher prüfen die Kompaktheit von Salatköpfen gerne mit ihren bloßen Händen. Somit schützt die Folie vor Keimübertragungen durch Hände und auch vor sonstigen Kontaminationen von außen. Die Verpackung kann auch vor Beschädigung schützen. Die Haltbarkeit ist verbessert. Zusätzlicher Vorteil für den Handel ist, dass die Ware hinsichtlich des Gewichts standardisiert ist und ohne Aufwand verkauft werden kann.
Viele Verbraucher sind bzgl. Umweltschutz und Nachhaltigkeit sensibilisiert und möchten auf Folien oder beschichtete Papiere möglichst verzichten, was aber im Lebensmittelbereich oft hygienischen Überlegungen entgegensteht. Wie sieht die Alternative beim Blattsalat aus?
Ganze Salatköpfe werden im Handel oft lose und unverpackt zur Selbstbedienung in den Gemüsetheken angeboten. Beim Einkauf können Einkaufskörbe oder Einkaufsnetze genutzt werden, auf Plastikfolie, auch auf die dünnen Tütchen von der Rolle, kann gänzlich verzichtet werden. Vom ganzen Salatkopf zum Salatherz ist es dann nur ein kleiner Arbeitsschritt. Meist müssen nur die äußeren, unschönen Hüllblätter entsorgt werden. Zusätzlich zum Salatherz im Inneren gewinnt man so oft noch eine Reihe verzehrfähiger Blätter, die bei den Lieferanten von puren Salatherzen meist im Abfall landen.

Wer Lebensmittelverschwendung gering halten und nachhaltig einkaufen möchte, für den sind die unverpackten Salatköpfe erste Wahl.


6. Stachelbeeren – die knackigen unter den Beeren
„Sauer macht lustig“ – ein guter Grund, süß-säuerliche Stachelbeeren roh zu naschen oder sie auf Obstkuchen oder in Marmelade zu genießen. Stachelbeeren schmecken nicht nur erfrischend aromatisch, ihnen werden auch einige gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt. Zudem sind sie reich an verschiedenen Vitaminen und Mineralstoffen wie beispielsweise Vitamin C oder Kalium.
In Europa hat die Stachelbeere vor allem in Großbritannien unter der Bezeichnung „gooseberry“ („Gänsebeere“) besondere Beliebtheit erlangt. Sie ist dort Grundzutat in vielen traditionellen Rezepten wie Chutneys, Soßen und Süßspeisen. Unter anderem ist sie Hauptbestandteil der St. Columba Creme, die in Schottland traditionell am 9. Juni, dem St. Columba Day, kredenzt wird.

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7. Rezept des Monats: Stachelbeerkuchen

Zutaten
(für eine Springform (28 cm), 16 Stücke)

Mürbeteig
250 g Weizenvollkornmehl
1 Msp. Backpulver
65 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
125 g Butter, zimmerwarm

Belag
750 g Stachelbeeren
2 Eier
100 g Zucker
40 g Stärkemehl
1 Päckchen Vanillezucker
200 ml Schlagsahne
100 ml Schmand

Zubereitung
  • Mehl, Backpulver, Zucker, Salz, 1 Ei und die weiche Butter in eine Rührschüssel geben. Die Zutaten werden zuerst mit den Knethacken auf kleinster Stufe verrührt. Wenn das Mehl nicht mehr stäubt auf höchster Stufe weiter kneten, bis er glatt und geschmeidig ist.
  • Eine Springform fetten, den Teig in der Form verteilen und 2 cm am Rand entlang hochdrücken.
  • Die Stachelbeeren waschen, Stiel und Blütenansatz entfernen, auf den Teig geben.
  • Die Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Sahne, Schmand und die Stärke unterrühren. Die Masse über die Stachelbeeren geben.
  • Im Backofen bei 175 °C Umluft ca. 45 Minuten abbacken.

Nährwertberechnung
pro Stück
Energie
Eiweiß
Fett
Kohlenhydrate
Ballaststoffe
238 kcal
4 g
13 g
25 g
3 g
Die Nährwertberechnung basiert auf der DGE-Ernährungssoftware DGE-PC professional, Version 4.2


8. Veranstaltungen der Ernährungsberatung Rheinland-Pfalz

Den aktuellen Veranstaltungskalender der Ernährungsberatung Rheinland-Pfalz finden Sie hier.
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