Vorläufige Lebensmittelinformationsergänzugsverordnung in Kraft

Seit 13. Dezember 2014 ist die Allergen-Kennzeichnung auch in der Gemeinschaftsverpflegung verpflichtend.

Nach der EU-Verordnung Nr. 1189/2011 (Lebensmittelinformationsverordnung, LMIV) müssen
…bei loser Ware Zutaten mit allergener oder Unverträglichkeiten auslösender Wirkung kenntlich gemacht werden und
…bei verpackter Ware Zutaten mit allergener oder Unverträglichkeiten auslösender Wirkung zusätzlich besonders hervorgehoben werden.


Die EU-Mitgliedstaaten können selbst bestimmen, wie die Kennzeichnung erfolgen muss. Wichtig ist jedoch, dass die Kennzeichnung richtig, eindeutig, übersichtlich und gut verständlich gestaltet ist.

In Deutschland liegt seit 20.11.2014 eine Vorläufige Lebensmittelinformations-Ergänzungsverordnung (VorlLMIEV) vor (siehe unten).

Die nationale VorlLMIEV sieht in §2 Abs. 3 für die Gemeinschaftsverpflegung auch eine mündliche Auskunft des Lebensmittelunternehmers vor unter besonderen Bedingungen:
  1. Auf Nachfrage des Endverbrauchers wird unverzüglich vor Abgabe des Lebensmittels die bezeichnete Angabe mitgeteilt.
  2. Eine schriftliche Aufzeichnung der bei der Herstellung des jeweiligen Lebensmittels verwendeten Zutaten oder Verarbeitungshilfsstoffe liegt vor.
  3. Die schriftliche Aufzeichnung ist für die zuständige Behörde und auf Nachfrage auch für den Endverbraucher leicht zugänglich.
Bei dem Lebensmittel muss an gut sichtbarer Stelle und deutlich lesbar darauf hingewiesen werden, dass die bezeichnete Angabe mündlich erfolgt und eine schriftliche Aufzeichnung auf Nachfrage zugänglich ist.


VorlLMIEV_14_11_20.pdfVorlLMIEV_14_11_20.pdfPressemitteilung BMEL.PDFPressemitteilung BMEL.PDF


Näheres zur Allergen-Kennzeichnung lesen Sie bitte hier.


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