Frische Bioküche - vegetarisch

Die Mensa

Wie an vielen Schulen, hat auch die Waldorfschule Probleme mit einer zu kleinen Mensa. Die Klassen 9-12 mussten in den Physiksaal ausgelagert werden. Frau Baumann bedauert den enormen Umbauaufwand und den erhöhten Zeitaufwand, der sich dadurch ergibt. Die Klassen eins bis drei und die Klasse dreizehn essen um 12.30 Uhr in der Mensa, um 13.05 Uhr folgen die Klassen fünf bis acht.

Die Schüler haben feste Tischgemeinschaften und an jedem Tisch gibt es einen Betreuer. Diese bekommen das Essen gratis. Frau Baumann ist es wichtig, dass die Tischgemeinschaft mit dem Betreuer während des Essens als eine Art Ersatzfamilie fungiert. Die Tische werden vorher eingedeckt und das Essen steht in Schüsseln auf dem Tisch. Dadurch, dass sich jedes Kind selber nehmen kann, so viel es möchte, hat die Schule nicht mehr als fünf Liter Speiseabfälle. Bei den jüngeren Klassen wird bei Beginn des Essens der Gong geläutet und es wird kurz gebetet.

Nachdem alle Kinder aufgegessen haben, wird der Tischdienst aktiv. Dies übernehmen abwechselnd immer drei Kinder aus der Klasse. Die Tische werden abgedeckt, abgewischt und die Stühle ordentlich gerückt. Jeden Tag werden die einzelnen Tischgemeinschaften von den Betreuern auf einer Skala bewertet, wie leise sie waren, wie der Tisch aussieht, ob der Raum ordentlich verlassen wurde. Die Wochengewinner bekommen einen Extra-Nachtisch von Frau Baumann.

Bereitgestellte Getränke sind im Preis inbegriffen. Gewählt werden kann zwischen Tee, Leitungs- und Mineralwasser.

Auch zahlreiche Lehrer nutzen das Essensangebot der Schule. Der Geschäftsführer der Waldorfschule isst jeden Tag in der Küche von Frau Baumann. Sie sieht es als großes Kompliment: Er ist nämlich ein großer Feinschmecker.



marianne.feigenbutz@dlr.rlp.de     www.DLR-Westerwald-Osteifel.rlp.de drucken nach oben  zurück