Bundesweites Forschungsprojekt „EVA“
erfährt durch Sommerunwetter 2018 besonderes Interesse

Stand: 07/20/2018
Das Beratungszentrum Nachwachsende Rohstoffe am DLR Eifel ist seit 2013 Partner im bundesweiten Forschungsverbund "EVA.

Im August 2016 wurde das Projekt in jedem beteiligten Bundesland abgeschlossen und der Abschlussbericht mit Auswertung liegt vor.

EVA“ befasst sich mit Fragen zu „Entwicklung und Vergleich von optimierten Anbausystemen für die landwirtschaftliche Produktion von Energiepflanzen unter verschiedenen Standortbedingungen in Deutschland“.
Rund 30 Versuchs- und Praxisstandorte aus 11 Bundesländern sind beteiligt.

In der Nahrungs- und Futtermittelerzeugung haben sich die Anbausysteme aus betriebswirtschaftlichen Gründen auf wenige Kulturen, wie Mais, Raps, Weizen und Gerste verlagert; die Fruchtfolgen sind meist sehr eingeschränkt. Durch die schnell wachsende Energiepflanzenproduktion wurde dieser Trend besonders im Maisanbau noch verstärkt. Dieser Hintergrund brachte die Überlegungen nach alternativen Kulturen bzw. veränderten Fruchtfolgen für den Energiepflanzenanbau auf.

Folgende Ansätze wurden durch Feld- und Praxisversuche untersucht:
  • Anbau alternativer Energiepflanzen, wie Sorghumarten und Zuckerrüben
  • Effizientere Flächennutzung durch optimierte Fruchtfolgen
  • Nutzungspotenziale im Zwischenfruchtanbau
  • Energieertrag pro Flächeneinheit steigern.

Ziel von EVAist es, standortangepasste Fruchtfolgesysteme für den Energiepflanzenanbau zu entwickeln, die Alternativen zum Maisanbau bieten. Dazu werden aus den Ergebnissen der Feldversuche Praxisempfehlungen abgeleitet und für die Anbauberatung von Landwirten bereit gestellt.
Nähere Informationen zu Inhalt und Konzept des Projektes sowie den bereits vorliegenden Ergebnissen bieten die nebenstehenden Links.


Download: EVA_Bericht.pdfEVA_Bericht.pdf Anhang_komplett.pdfAnhang_komplett.pdf



Herbert.von-Francken-Welz@dlr.rlp.de     www.DLR-Eifel.rlp.de drucken nach oben